Zahngold

 

Zahngold

 

Siegfried und Aaron stammen aus derselben Stadt in Schlesien. Aaron ist Jude und Überlebender des Holocaust. Siegfrieds Vater war NS-Funktionär. Er hat sich aus dem Gold der 1938 geplünderten und verbrannten Synagoge Zähne machen lassen, mit denen er sich vor Parteigenossen brüstete. So vermerkt es ein Memoirenbuch, auf das Aaron gestoßen ist. Seine Familie hatte seinerzeit das Gold für die Synagoge gespendet. Als einziger Überlebender taucht er bei Siegfried auf und fordert das Gold zurück. Aber Siegfrieds Vater ist seit vielen Jahren tot. Das bringt Aaron allerdings nicht von seiner Forderung ab.

Der Roman schildert, wie die Begegnung Siegfrieds Leben verändert und ihn zwingt, sich mit der eigenen Geschichte und der seiner Familie auseinanderzusetzen. Der psychische Druck führt zu einem Zusammenbruch. Am Krankenbett kommt es zu einer unerwarteten Wendung.

Die Handlung spielt Mitte der neunziger Jahre und beruht auf einer wahren Begebenheit.

Zu einer Hörprobe des Buches gelangen sie hier

 

Auch online zu beziehen beim Geest-Verlag