Die Reise des Grals

 

 

 

Tecklenburg war einst Sitz eines mächtigen Grafengeschlechtes in der Region an Hase und Ems. Nur wenige Kilometer entfernt wurden 1944-45 im Arbeitserziehungslager Ohrbeck Zwangsarbeiter mißhandelt, die die Gestapo zur Arbeitszucht anhalten wollte.

 

In den ‚Aufzeichnungen eines Herbstes’ beobachtet der Autor, der über dieses Lager und den Nationalsozialismus in Osnabrück forscht, fünfzig Tage lang sein eigenes Tun, er beschreibt und reflektiert persönliche Begegnungen, Erfahrungen.

 

Abstand von der belastenden Thematik verschafft ihm die Versenkung in die Geschichte des Tecklenburger Grafen Simon. Dieser sühnt ein Verbrechen, indem er der Herrschaft entsagt und in den Reihen der Templer das Kreuz nimmt. Als nach Jahren das Heilige Land für die Christen verlorengeht, beauftragt ihn der Orden, sein Allerheiligstes – den Gral – in Sicherheit zu bringen …


Schuld und Sühne, Gewalt und Vergebung, Frieden mit anderen und sich selbst finden das sind die großen überzeitlichen Themen, die die verschiedenen Ebenen dieses sehr persönlichen Buches verbinden.

 

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